Plattensystem "Epiplating" für die Knochenverankerung von Epithesen und Hörgeräten

Die Möglichkeit, Epithesen und Hörhilfen mit Titanimplantaten direkt am Knochen zu verankern, revolutionierte die Rehabilitation von Patienten mit kraniofazialen Defekten. Im Vordergrund steht hierbei die Behandlung von Körperdefekten, die durch angeborene Fehlbildungen, Traumen oder Tumoroperationen entstanden sind. Mit keiner anderen Methode kann ein vergleichbar guter Halt der Epithesen oder Hörhilfen erzielt werden.

Der behandelnde Arzt kann den Patienten in der operativen Tumortherapie ein zuverlässiges und ästhetisch anspruchsvolles Konzept zur Rehabilitation anbieten. Das ist besonders dann wichtig, wenn die Tumoroperation einen entstellenden Eingriff durch die Entfernung der gesamten äußeren Nase, des Ohres oder der Orbita notwendig macht. Die implantologische Behandlung, sowie die anschließende epithetische Versorgung kann als ein Segen für diese Patienten bezeichnet werden.

Das Medicon „Ti-Epiplating“ System umfasst eine Reihe speziell entwickelter Implantate für die Knochenverankerung von Epithesen und Hörgeräten. Diese wurden exakt an die anatomischen Gegebenheiten der Gesichtsschädelbereiche des Auges, der Nase und des Ohres angepasst.

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